Die Kulturanthropologie findet man an deutschsprachigen Universitäten unter verschiedenen Namen: als Volkskunde, Europäische Ethnologie oder Empirische Kulturwissenschaft. An der Universität Basel lautet die fakultäre Studienfachbezeichnung „Kulturanthropologie“, während die Institution „Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie“ heisst. 

Die Forschungsschwerpunkte des Basler Seminars umfassen die Felder:

Ein wichtiger Bestandteil des Basler Studiums sind Exkursionen: Zum einen können diese die Form einer Teilnahme an Tagungen und Workshops haben, zum anderen werden regelmässig kürzere oder längere thematisch fokussierte Reisen ins Ausland angeboten.



Kulturanthropologie transnational

Seit Herbst 2017/2018 bieten die kulturanthropologischen Institute Basel und Freiburg i. Br. den grenzüberschreitenden Masterstudiengang "Kulturanthropologie transnational" an. Sie nutzen die geographische Nähe und die Infrastruktur des European Campus, des Universitätsverbundes am Oberrhein, und gehen zugleich neue Wege. Weitere Informationen finden Sie hier.


Studienfachberatung

Die fachspezifische Studienberatung beantwortet alle Fragen rund um das Studium der Kulturanthropologie. Verantwortlich hierfür ist Theres Inaunen, M.A.. Sprechstunde nach vorheriger Vereinbarung


Mobilität

Von grosser Bedeutung für das Studium sind gründliche Kenntnisse in Englisch. Es wird auch empfohlen, weitere europäische Sprachen zu erlernen und im Laufe des Studiums einen Auslandsaufenthalt einzuplanen. Die Universität Basel hat zur Förderung der Auslandaufenthalte der Studierenden entsprechende Abkommen mit zahlreichen Universitäten abgeschlossen. Auskünfte erteilt die Mobilitätsbeauftragte des Seminars Linda Martina Mülli nach vorheriger Terminabsprache und das International Office der Universität Basel.

Alles rund ums Grenzenlose Studieren an der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Basel.

Informationen für Studierende der Kulturanthropologie zum Vorgehen vor, während und nach einem Austausch finden Sie hier.

Erasmus

Besonders gute Bedingungen für einen temporären Auslandsaufenthalt ermöglicht das Swiss European Programme (Erasmus+), das die studentische Mobilität innerhalb Europas fördern soll. Bei der Studierendenmobilität können neu auch Praktikumsaufenthalte gefördert werden. 
Die Anmeldefrist ist im April für das jeweils darauffolgende akademische Jahr (Herbst- und Frühjahrssemester). Das Seminar für Kulturwissenschaft/Europäische Ethnologie Basel unterhält Kontakte zu Instituten folgender europäischer Universitäten, an die unsere Student_innen im Rahmen des Erasmus-Programms wechseln können:

 

Dänemark

Deutschland

Finnland

Österreich

Spanien

Lettland

Polen

Finnland:

EUCOR

Das Akronym EUCOR steht für die Europäische Konföderation der Oberrheinischen Universitäten. Ziel ist es, die Universitäten am Oberrhein besser zu vernetzen. Mitglieder sind:

Fragen rund um das EUCOR-Programm wird auf folgenden Webseiten beantwortet:

International Office

Alle Fragen die das Auslandsstudium ausserhalb Europas betreffen beantwortet das International Office.


MSG Changing Societies

Gesellschaftliche Fragen und Probleme sind geprägt von einer enormen Vielfalt und Komplexität. Umso entscheidender ist es, sie aus vielfältigen Perspektiven zu beleuchten und mit unterschiedlichen Theorien und methodischen Zugängen verschiedener Fachgebiete zu erforschen. Diesen Anspruch löst der Masterstudiengang Changing Societies der Universität Basel ein, wobei der gesellschaftliche Wandel vor dem Hintergrund der drei Schwerpunktthemen Migration, Konflikte und Ressourcen u.a. aus anthropologischer, politologischer und soziologischer Perspektive untersucht wird. Die Studierenden profitieren sowohl von den Vorteilen eines interdisziplinären gesellschaftswissenschaftlichen Studiums als auch von einer verpflichtenden methodischen Ausbildung. 

Schwerpunkte der Lehre und Forschung

Am Masterstudiengang Changing Societies sind Dozierende der folgenden gesellschaftswissenschaftlichen Fachbereiche beteiligt:

  • Ethnologie
  • Gender Studies
  • Kulturanthropologie
  • Nachhaltigkeitsforschung
  • Nahoststudien
  • Politikwissenschaft
  • Soziologie
  • Urban Studies

Auf der Basis dieser fachlichen Perspektiven werden drei Schwerpunktthemen behandelt:

  • Migration und Mobilität
  • Konflikt- und Friedensforschung
  • Ressourcen und Nachhaltige Entwicklung