Dr. Ulrike Langbein


Lehrbeauftragte (Fachbereich Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie)

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Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie
Rheinsprung 9/11
4051 Basel
Schweiz

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Rheinsprung 9/11
4051 Basel
Schweiz

Dr. Ulrike Langbein arbeitet auf der Schnittstelle von Universität, Museum und Kulturpolitik. 

Sie leitet seit 2013 den Studienschwerpunkt «Kulturanthropologie der Kleidung» am Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie an der Universität Basel. Hier angebunden ist auch das Forschungsprojekt «Der modellierte Mensch. Kleidung als kulturelle Praxis. Das Beispiel der Hanro AG, 1884–2012», das vom schweizerischen Nationalfonds gefördert wird. Ulrike Langbein hat dieses Projekt konzipiert und bearbeitet das Teilprojekt «Die letzten Hüllen. Wäsche und die kulturelle Konstruktion von Intimität».

Seit Wintersemester 2017/18 bieten die Institute Basel und Freiburg i.Br. ein kooperierendes Masterstudium an. Das Studium „Kulturanthropologie transnational“ folgt gemeinsamen Schwerpunkten: Die Themen Grenzen, Migration, Politik und Ökonomie setzt nicht nur die Lage im Dreiländereck. Sie gehören auch zum Markenkern der modernen Kulturanthropologie. Weitere Schwerpunkte sind Kulturpraxis und Kulturpolitik. Organisatorisch greift die Zusammenarbeit auf die Möglichkeiten des European Campus zurück (trinationaler Universitätsverbund am Oberrhein).

Dr. Ulrike Langbein hat das Konzept für den Studiengang gemeinsam mit Prof. Dr. Markus Tauschek und Dr. Sarah May vom Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg i. Br. erarbeitet.

Die Ideen und Konzepte der Kooperation wurden im Frühjahr 2017 auf einer Konferenz der Société Internationale d’Ethnologie et de Folklore und auf verschiedenen Online-Plattformen des Fachs vorgestellt und als Best Practice gewürdigt. Ulrike Langbein konnte für das Projekt in zwei Ausschreibungsverfahren insgesamt 13.000 CHF einwerben. (Weitere Informationen finden Sie hier.)

Ulrike Langbein arbeitet außerdem als Geschäftsführerin eines Vereins, der die Sanierung des bedeutendsten Museums der Stadt Freiburg im Breisgau materiell und ideell fördert.

Zahlreiche Ausstellungsprojekte führ(t)en Ulrike Langbein immer wieder an renommierte Museen (u.a. Museum der Kulturen Basel, Deutsches Hygiene Museum Dresden, Neue Sammlung München, Archäologie und Museum Baselland, Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück).

Ulrike Langbein hat an der Humboldt-Universität Berlin Europäische Ethnologie, Kulturwissenschaft und Kunstgeschichte studiert, später bei Wolfgang Kaschuba und Rolf Lindner mit der Studie «Geerbte Dinge. Soziale Praxis und symbolische Bedeutung des Erbens» promoviert. 

 

Forschungsschwerpunkte

Kleidung und Mode
Materielle Kultur
Erinnerung und Gedächtnis
Museumstheorien
Biographieforschung
Kulturpolitik